Als erstes am Markt:
Wie Banken auf gute Ideen kommen

Keywords: Banking

Gute Ideen helfen Banken dabei, sich von ihren Wettbewerbern zu unterscheiden. Auf die richtigen Einfälle zu kommen, lässt sich trainieren. Dafür brauchen die Institute vor allem drei Kernkompetenzen: Viel Fachwissen, intern aufgebautes IT-Know-how und methodische Kenntnisse. Senacor hat ein Modell entwickelt, nach dem Banken Innovationen systematisch fördern und neue Angebote häufiger als erstes anbieten können. Der „Innovation Funnel“ von Senacor zielt darauf ab, aus einer vagen Vorstellung ein konkretes Produkt zu machen. Dafür lernt die Bank, wie sie Trends beobachtet und weiterentwickeln lassen, bis darauf ein für die Kunden nützliches Angebot wird. Das geschieht in fünf Schritten:

  • Trends, Technologien und Kundenwünsche erkennen: Am Anfang geht es vor allem darum, zu bestimmen, was den Erfolg von Morgen ausmacht.
  • Synthese und Problemstellung definieren: Als nächstes folgt die erste Schlussfolgerung, ob und inwiefern die ersten Erkenntnisse dazu führen, dass die Bank handeln muss.
  • Neue Strategien und Lösungen entwerfen: Wenn die Bank aus den gewonnen Erkenntnissen etwas machen will, ist der Zeitpunkt gekommen, sich um erste Skizzen für ein Produkt oder einen Dienst zu kümmern.
  • Prototypen erstellen und validieren: Anschließend gilt das Motto „Fail fast“. Wenn die Bank eine neue Idee verfolgt, muss sie schnell lernen, woran diese Idee scheitern kann. Das geht am besten mit einem Prototyp, der sich leicht verbessern – oder verwerfen – lässt.
  • Skalierung und Lieferung: Funktioniert der Prototyp, heißt es jetzt, die entwickelte Lösung groß zu machen.

Damit dieses Modell aufgeht, kommt es darauf an, möglichst viel in den „Innovation Funnel“ hineinzupacken. Dafür gibt es verschiedene kreative Techniken, die sich anwenden lassen, damit der Ideenfluss nicht abreißt.

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